WordPress ist eine sehr vielseitige Blogplattform mit einer großen Community. Es ist ganz simpel einen eigenen Blog zu erstellen und gleich mit dem Bloggen loszulegen.
In diesem Artikel wird beschrieben, wie man die aktuelle Version von WordPress auf seiner Homepage installiert.
Voraussetzungen für die Installation von WordPress
- Ihr hab einen Hoster ausgewählt und die Login Daten zu eurer Datenbank parat
- Ihr habt eine Domain gesichert, die auf euren Webspace des Hosters zeigt
- Ihr habe Zugriff auf den Webspace und könnt Daten hochladen, bzw modifizieren
- Ihr habt ca 15 Minuten Zeit
1. WordPress runterladen
Hierzu benutzt man in der Regel Programme wie “WinRAR”.
Der enthaltene Ordner wird auf dem Desktop gespeichert.
2. Das Verzeichnis “wordpress” hochladen
Damit ihr eure Installation starten könnt, ladet ihr nun den entpackten Ordner “wordpress” auf euren Webspace hoch.
Dazu benutzt ihr einen FTP-Client, oder fügt im Arbeitsplatz die Netzwerkadresse eures Webspaces hinzu.
Ist die Datei auf eurem Webspace hochgeladen, könnt ihr über die URL eurer Domain darauf zugreifen.
Die Domain muss natürlich in das “wordpress” Hauptverzeichnis leiten, ansonsten ändert ihr eure Ordnerstruktur dementsprechend um.
3. Die Fehlermeldung
Keine Angst, diese Fehlermeldung ist ganz normal!
Als nächstes muss eine Konfigurationsdatei für WordPress erstellt werden. WordPress benötigt noch Angaben über die Datenbank und den Benutzer.
Bevor ihr mit der WordPress Installation fortfahren könnt, benötigt ihr folgende Angaben von eurem Hoster:
- Name der Datenbank
- Benutzernamen der Datenbank
- Passwort zu der Datenbank
- Host der Datenbank
- ein Table Prefix
Mit Hilfe eines Table Prefix (standardmäßg ist das “wp_”) könnt ihr mehrere WordPress Installationen in einer Datenbank durchführen. Damit sich die einzelnen Einträge nicht überschneiden, setzt ein Table Prefix für jede Installation ein bestimmte Erkennung vor die Datenbankeinträge.
Angaben für die Installation
In diesem Fenster gebt ihr nun eure Datenbank Informationen ein, die ihr euch zuvor von dem Hoster besorgt habt.
In meinem Fall würde die Installation folgendermaßen aussehen.
(Der Username und das Passwort stimmen natürlich nicht, falls sich hier jemand wundern sollte
)
Mein Datenbank Name bleibt “wordpress”, damit ich weiß um welche Datenbank es sich handelt. Dort kann auch ohne Probleme noch ein anderer WordPress Blog dazukommen, wenn man den Table Prefix richtig ändert.
Als User Name benutzt ihr den Username zu eurer MySQL Datenbank. Der wurde euch von dem Hoster auf jeden Fall übermittelt.
- In einigen Fällen reicht hier als Eintrag auch einfach “root”, dann wird bei Password das Feld freigelassen.
In das Password Feld fügt ihr das Passwort zu eurer MySQL Datenbank ein.
Bei Database Host sollte “localhost” eingetragen sein, falls das nicht funktionieren sollte, fragt bei eurem Hoster nach der richtigen Option. Aber zu 99% ist das zutreffend.
Hier habt ihr die Möglichkeit zu einem Table Prefix, die ihr auch nutzen solltet. Nicht nur, dass ihr bei mehreren Blogs in der Datenbank den Überblick bewahren könnt, sondern auch weil es einen großen Schritt in Richtung Sicherheit mit sich bringt!
WordPress installieren
Endlich ist es soweit, WordPress kann installiert werden!
Wählt euren Blogtitel nach eurer Domain, das hilft den Besuchern eure Webseite wiederzuerkennen.
Als Benutzername wählt ihr bitte NICHT “admin”! Ändert den Benutzernamen nach euren Vorstellungen ab, so erhöht ihr wiedermal die Sicherheit eures Blogs!
Mit dem Benutzernamen werdet ihr euch nach erfolgreicher Installation in den Admin Account eures WordPress Blogs einloggen.
Wählt diesen also mit Bedacht, ihr könnt später zwar noch ein neues Konto erstellen, aber der Benutzername des Admins kann nicht nachträglich geändert werden!
Passwort und eMail Adresse erklären sich ja von selbst.
Bei der eMail Adresse würde ich euch raten, keine “Spam-eMail” anzugeben, bei der ihr das Postfach vielleicht nicht häufig überprüft.
Falls Kommentare auf eurem Blog geschrieben werden, und das passiert hoffentlich schnell und häufig, bekommt ihr eine Mail geschickt. Wenn diese im Spam Filter landet und ihr auf den Kommentar nicht antworten oder ihn moderieren könnt, ärgert ihr euch hinterher nur.
ERFOLG!
WordPress sollte erfolgreich installiert worden sein, nun loggt euch mit den eben vergegenen Benutzernamen und Passwort in euren neuen WordPress Blog ein.
Ihr befindet euch dann im sogenannten Dashboard, von dort könnt ihr Plugins und Themes installieren, Artikel und Seiten verfassen und einige Einstellungen für den Blog tätigen.
Nun kann es endlich losgehen mit dem Bloggen! Das ist ja ein super Zufall, dass du dich gerade auf WPCode.de befindest, hier findest du sicherlich einiges für einen neuen WordPress Blog.
Ich wünsche dir viel Spaß mit deinem Blog!
Solltest du Probleme bei der Installation haben, schreibe einen Kommentar, ich helfe dir gerne weiter.






Hallo,
ich hab bis jetzt immer die wp-config-sample.php erstellt und dann den Ordner hochgeladen. Dass es auch so geht wusste ich gar nicht. Danke dafür, die nächste Installation wird noch schneller verlaufen
Ja, WordPress überrascht immer wieder mit seiner Benutzerfreundlichkeit.